Wer Schulden kennt, ist offener für KI-Unterstützung
Hamburg, 28. Oktober 2026
- 61 Prozent der von Zahlungsschwierigkeiten Betroffenen wünschen sich KI-Vorschläge zur Ratenaussetzung versus 52 Prozent bei Nicht-Betroffenen
- 39 Prozent aller Verbraucher*innen akzeptieren bei Zahlungsschwierigkeiten den Erstkontakt mit der KI einer Bank
- 80 Prozent der Menschen, die schon einmal Zahlungsschwierigkeiten hatten, wünschen sich einen menschlichen Ansprechpartner
Die aktuelle Studie EOS Banking AI Barometer zeigt: Menschen, die schon einmal in Zahlungsschwierigkeiten steckten, stehen KI-gestützten Hilfsangeboten von Banken deutlich offener gegenüber als die Gesamtbevölkerung, unabhängig vom Alter der Betroffenen.
Zahlungsschwierigkeiten sind für viele Menschen in Europa keine Ausnahmeerscheinung. 30 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal Schwierigkeiten gehabt zu haben, eine Rate zu bezahlen oder ihren Dispositionsrahmen überzogen zu haben. Jeder Vierte hatte zudem schon Kontakt mit einem Inkassounternehmen. Diejenigen, die finanzielle Schwierigkeiten bereits selbst erlebt haben, bewerten KI-Hilfsangebote von Banken positiver als diejenigen ohne vergleichbare Erfahrungen. Diese Offenheit zeigt sich gleichmäßig bei allen Befragten zwischen 18 und 65 Jahren. „61 Prozent der Betroffenen wünschen sich von der KI den Vorschlag, eine Rate auszusetzen – bei den Nicht-Betroffenen sind es nur 52 Prozent. Eine erste niedrigschwellige Unterstützung und gefühlte Anonymität könnten Gründe für den Wunsch nach proaktiver KI sein“, erklärt Daniela Moaca, Senior Manager IT Romania bei der EOS Gruppe. So fällt auch die Zustimmung bei Empfehlungen der KI für einen Ratenplan höher aus: 59 Prozent der Betroffenen bewerten solche Vorschläge positiv, gegenüber 48 Prozent der Nicht-Betroffenen.