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    • Grosse Chance für Unternehmen: Mehr als ein Drittel der Verbraucher*innen befürwortet „Gegenleistung für Daten“
    • Die Mehrheit ist bereit, mindestens eine persönliche Angabe an vertrauensvolle Unternehmen zu verkaufen
    • Bereitschaft zur Datenfreigabe übersteigt zum Teil sogar die Nachfrage

     

    Kloten, 8. Oktober 2020 – In der heutigen digitalen Welt sind Daten wie Kontonummer, Geburtsdatum, Adresse, Gesundheitsfakten oder Kaufverhalten zu einem zentralen Wirtschaftsgut geworden. Daher bestimmen der Umgang mit Daten und ihr Wert sowie die Wertschätzung für deren Nutzung von Seiten der Unternehmen immer stärker den öffentlichen Diskurs. Das bestätigt auch eine aktuelle repräsentative Studie in 17 Ländern zum Thema „Was sind Daten wert?“ des Finanzdienstleisters und ‑investors EOS. Demnach finden über 60 Prozent der Verbraucher*innen in Europa und den USA sowie sogar 70 Prozent in Russland, dass Unternehmen ihre Kund*innen für die Nutzung ihrer Daten entschädigen sollten. Bereit, bestimmte Daten für eine Gegenleistung zur Verfügung zu stellen, ist mehr als ein Drittel der Befragten – in Russland sogar die Hälfte.

    Vertrauen und Vergütung als Treiber zu stärkerer Datenpreisgabe

    Damit Menschen bereit sind, persönliche Daten preiszugeben, sind Vertrauen in den verantwortungsvollen Umgang mit Daten sowie die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien entscheidend. Laut EOS Studie würde die deutliche Mehrheit der Verbraucher*innen einem vertrauenswürdigen Unternehmen mindestens eine persönliche Angabe für Geld verkaufen (Europa: 82 Prozent, USA: 75 Prozent, Russland: 90 Prozent). Am unbedenklichsten gesehen werden die Preisgabe von Kaufentscheidungen sowie Vorlieben für Produkte und Marken. Besonders schützenswert sind hingegen Konto- oder Kreditkartendaten sowie Einblicke ins Bankkonto. Nach dem konkreten Vergütungswunsch gefragt, sind für über die Hälfte der Befragten vor allem Sachprämien und Rabatte attraktiv, während Serviceleistungen in allen Regionen weniger gefragt sind und nur von rund 20 Prozent befürwortet werden.

    Datenanalyse als Grundlage für modernes Forderungsmanagement

    Dass es sich für Unternehmen lohnt, Verbraucher*innen zur Preisgabe von Daten zu motivieren, zeigt der Blick ins Forderungsmanagement. Denn: Je besser die Daten sind, die über den Käufer eines Produkts oder einer Dienstleistung vorliegen, desto schneller lässt sich dieser im Falle eines Zahlungsausfalls erreichen. Und: Je mehr Erfahrungswerte aus vergleichbaren Forderungsfällen schon vorhanden sind, desto besser passt der vorgeschlagene Ratenplan zur finanziellen Situation der Kund*innen. Die Folge: er wird verlässlicher eingehalten. Beim Inkassodienstleister EOS kommt daher dem Center of Analytics eine zentrale Rolle zu. Dessen Plattform wertet mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen tausende von Inkassovorgängen aus und berechnet so die besten nächsten Bearbeitungsschritte.

    Bereitschaft zur Datenfreigabe übersteigt teilweise sogar die Nachfrage

    Laut der EOS Studie ist jedem*r fünften Verbraucher*in für die Preisgabe bestimmter Daten bereits eine Gegenleistung angeboten worden. In Europa heben sich Spanien und Rumänien hervor: Hier ist es sogar jede*r Vierte. Teilweise übersteigt jedoch die Bereitschaft zur Freigabe das tatsächliche Angebot an Gegenleistungen von Seiten der Unternehmen. „Ich sehe hier noch grosse Chancen und ungenutztes Potenzial“, betont Joachim Göller.

    „Schon heute werden Ratenpläne in vielen EOS Ländern auf Basis intelligenter Datenanalyse erstellt“, erläutert Joachim Göller, Head of Center of Analytics. „Es liegt im Interesse aller Beteiligten, einen Forderungsfall möglichst schnell abzuschliessen, um Kosten auf beiden Seiten zu sparen. Dabei helfen Daten. Je eher der Kontakt zustande kommt und je besser die Zahlungsvereinbarung eingehalten werden kann, desto eher kommt der Gläubiger an sein Geld und wird der Verbraucher schuldenfrei. Daten preiszugeben kann also durchaus im Sinne des säumigen Zahlers sein.“

    Sieht grosses Potenzial in der Datenanalyse: Joachim Göller, Head of Center of Analytics, EOS.
    Joachim Göller, Leiter des Zentrums für Analytik

    Über die repräsentative EOS Studie „Was sind Daten wert?“ 2020

    Die EOS Studie, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Kantar im Frühjahr 2020 durchgeführt wurde, ist repräsentativ für die (Online-)Bevölkerung ab 18 Jahren in den 17 untersuchten Ländern. Eine Stichprobe von jeweils 1.000 Befragten aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und den USA sowie von 300 Befragten aus Nordmazedonien wurde für die Auswertung verwendet. Die Teilnehmer*innen beantworteten Fragen zu ihrem persönlichen Umgang mit Daten und deren Freigabe, ihrem Vertrauen in Unternehmen sowie ihrer Bereitschaft, Daten gegen Vergütung zu veräussern.

    Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie hier.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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    • Nur 31 Prozent der Schweizer*innen vertrauen Unternehmen im Umgang mit digitalen Daten
    • Das grösste Vertrauen geniessen Banken und Energieversorger; Verlierer im Vertrauensranking sind Telekommunikationsunternehmen, der Onlinehandel sowie Soziale Netzwerke und Messenger

    Kloten, 7. Oktober 2020 – Der verantwortungsvolle Umgang mit dem wertvollen Gut „Digitale Daten“ ist wichtiger denn je. Denn: Sie helfen Unternehmen, ihre Kund*innen und deren Wünsche besser zu verstehen sowie auf Markttrends zu reagieren. Die Datenpreisgabe seitens der Verbraucher*innen ist jedoch massgeblich an Vertrauen gekoppelt. Darum steht es bislang nicht sehr gut: Nur 33 Prozent der Europäer*innen vertrauen Unternehmen im Umgang mit digitalen Daten. In der Schweiz sind es nur 31 Prozent. Noch misstrauischer sind die Amerikaner*innen (23 Prozent), während man in Russland etwas weniger skeptisch ist (41 Prozent). Das belegt eine aktuelle repräsentative Studie des Finanzdienstleisters und -investors EOS in 17 Ländern zum Thema „Was sind Daten wert?“. Begründet liegt diese Skepsis teilweise in schlechten Erfahrungen mit der Datenweitergabe. Jede*r vierte bis fünfte Verbraucher*in hatte diesbezüglich schon einmal Negativerlebnisse im Internet.

    Deutliche Vertrauensunterschiede je nach Branche und Art der Daten

    Mit Blick auf die Branchen gibt es deutliche Unterschiede: Das grösste Vertrauen im Umgang mit Kundendaten geniessen Banken und Finanzdienstleister (Europa: 54 Prozent, USA: 56 Prozent, Russland: 54 Prozent) – allerdings nicht uneingeschränkt über alle Länder hinweg. Auch Energieversorger und Versicherungen schneiden noch ganz gut ab (Ø über alle Länder 39 Prozent). Wenig Vertrauen geniessen hingegen Telekommunikationsunternehmen (Ø 28 Prozent), der Onlinehandel (Ø 21 Prozent) sowie Soziale Netzwerke und Messenger (Ø 14 Prozent). Dass bei Letzteren dennoch Daten preisgegeben werden (Kontaktinformationen, Bewegungsprofile, Kauf- und Surfverhalten), kann darin begründet liegen, dass diese von den Nutzer*innen als weniger sensibel angesehen werden. Global als am schützenswertesten angesehen werden Finanzdaten.

    Datensparsamkeit und Servicequalität schaffen Vertrauen

    Gerade Finanzdienstleister können also vom Vertrauensvorsprung in Bezug auf Datennutzung profitieren. Sie müssen jedoch den Spagat schaffen, Prozesse durch möglichst viele Daten zu optimieren und dennoch unnötige Datenabfragen zu vermeiden. Vor dieser Herausforderung steht auch EOS. Für den Inkassodienstleister und Auftraggeber der Studie sind in den Bereichen Datenschutz und Informationssicherheit weltweit rund 60 Mitarbeitende im Einsatz. „Um sowohl bei unseren Auftraggebern als auch den Verbraucher*innen Vertrauen aufzubauen, machen wir Datensparsamkeit bei EOS schon beim Aufsetzen von Projekten zum Thema. Statt des Mottos ‚Haben ist besser als nicht haben‘ verfolgen wir einen Minimierungsansatz und erheben Daten immer nur zweckgebunden“, erläutert Stephan Bovermann, Senior Group Privacy Officer der EOS Gruppe. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen kümmert er sich darum, den Datenschutz in allen 26 EOS Ländern weltweit sicherzustellen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Daten ist aus seiner Sicht aber lediglich ein Teil der vertrauensbildenden Massnahmen. „Eine hohe Produkt- und Servicequalität zahlen selbstverständlich ebenso aufs Vertrauenskonto eines Unternehmens ein wie dessen sorgfältiger Umgang mit den anvertrauten Daten“, betont Bovermann.

    Stephan Bovermann, Senior Group Privacy Officer der EOS Gruppe
    Esther van Oirsouw, Head of Portals & Integration bei EOS Technology Solutions

    Datenminimierung durch Digitale Self-Service-Portale

    Ein Beispiel für den Daten-Minimierungsansatz sind die Serviceportale von EOS, über die säumige Zahler*innen ihre offenen Forderungen begleichen können. Dort werden nur Daten erhoben, die für den Zahlvorgang notwendig sind. Das schafft Vertrauen, weiss Esther van Oirsouw, Head of Portals & Integration bei EOS Technology Solutions: „Unsere Online-Portale ermöglichen säumigen Zahler*innen einen einfachen und selbstbestimmten Zugang zu ihrer offenen Forderung. Nach Eingabe der individuellen Fallnummer lassen sich in wenigen Klicks Zahlungen vornehmen. Dafür müssen bei der überwiegenden Mehrheit der angebotenen Zahlungsarten keine persönlichen Daten eingegeben werden. Damit ist die Hürde extrem gering, denn aus Erfahrung wissen wir: Je mehr Selbstbestimmung und Flexibilität wir schaffen, desto besser ist auch die Zahlungsquote und desto höher das Vertrauen in uns.“

    Handlungsbedarf über alle Ländergrenzen hinweg

    Wie die Studie zeigt, ist digitales Vertrauen zu gewinnen und auszubauen für viele Unternehmen noch eine grosse Baustelle. Länderübergreifend sind Misstrauen und Skepsis auf Verbraucher*innenseite ähnlich gross. Dabei wird klar: Die digitale Welt ist ein Gleichmacher. Wer Teil des digitalen Kosmos sein möchte, trifft im internationalen Vergleich auf die gleichen globalen Player und ist deren Regeln unterworfen. Viele Befragte haben das Gefühl, oftmals keine Wahl in Bezug auf die Freigabe ihrer Daten zu haben: Rund zwei Drittel der Europäer*innen (66 Prozent) und Amerikaner*innen (58 Prozent) sowie vier von fünf russischen Verbraucher*innen (81 Prozent) beklagen, dass sie ohne Datenpreisgabe viele Online-Dienste gar nicht umfassend nutzen können. Zudem sehen sich rund 60 Prozent nicht ausreichend informiert, um die Freigabe von Daten verhindern oder einschränken zu können.

    Über die repräsentative EOS Studie „Was sind Daten wert?“ 2020

    Die EOS Studie, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Kantar im Frühjahr 2020 durchgeführt wurde, ist repräsentativ für die (Online-)Bevölkerung ab 18 Jahren in den 17 untersuchten Ländern. Eine Stichprobe von jeweils 1.000 Befragten aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und den USA sowie von 300 Befragten aus Nordmazedonien wurde für die Auswertung verwendet. Die Teilnehmer*innen beantworteten Fragen zu ihrem persönlichen Umgang mit Daten und deren Freigabe, ihrem Vertrauen in Unternehmen sowie ihrer Bereitschaft, Daten gegen Vergütung zu veräussern.

    Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie hier.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

     

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    • Ergebnissteigerung durch sehr starke Geschäftsentwicklung in Osteuropa
    • Wiederholte hohe Investitionstätigkeit in besicherte und unbesicherte Forderungen
    • Ausgeprägte Digitalisierungsoffensive

    Hamburg/Kloten, 24. Juli 2020 – Durch die konsequente Verfolgung der strategischen Ausrichtung als technologiebasierter Inkassodienstleister und Finanzinvestor hat die EOS Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2019/20 erneut gesteigert: Mit einem Umsatzanstieg um 4,8 Prozent auf 853,1 Millionen Euro verlief das vergangene Jahr sehr positiv. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs auf 343,4 Millionen Euro.

    Regionale Stärken, Digitaloffensive und hohe Investitionen als Erfolgsfaktoren

    Die Ergebnissteigerung des zur Otto Group gehörigen internationalen Anbieters von individuellen Finanzdienstleistungen lässt sich vor allem auf ein substanzielles Umsatzplus von 31,3 Prozent in Osteuropa zurückführen. Weitere wesentliche Erfolgsfaktoren sind die starken Digitalisierungsmassnahmen und die kulturelle Weiterentwicklung der EOS Gruppe, verbunden mit den konstant hohen Investitionen von 651,3 Millionen Euro in besicherte und unbesicherte Forderungen sowie Immobilien.

    „Ich blicke voll Stolz auf das letzte Geschäftsjahr. Es ist das erfolgreichste in der Geschichte der EOS Gruppe“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Vor allem möchte ich die grossen Fortschritte in der Digitalisierung mit dem hohen Invest von 25 Millionen Euro in den Ausbau unserer IT-Kernsysteme sowie den Fokus auf unsere kulturellen Veränderungsprozesse betonen. Der Einsatz künstlicher Intelligenz und fortschrittlicher Datenanalysen wird zu einem Innovationsschub in unserer Branche beitragen. Und gerade in unsicheren Zeiten wie im Zuge der Corona-Pandemie sind verlässliche Prozesse, ein hochprofessionelles Forderungsmanagement und nachhaltige Finanzierungen für Unternehmen wichtiger denn je. All das können wir unseren Kunden bieten und erwarten auch im kommenden Jahr eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.“

    Die Aufteilung des Gesamtumsatzes der EOS Gruppe im Geschäftsjahr 2019/20 auf die globalen Partnerunternehmen.
    Das Umsatzergebnis des EOS Konzerns in den einzelnen Regionen für das Geschäftsjahr 2019/20.

    Stabile Geschäftsentwicklung in Westeuropa

    In Westeuropa führten die operativ sehr erfreulichen Geschäftsentwicklungen in Belgien, Frankreich und Österreich insgesamt zu einem Umsatzanstieg von 5 Prozent und übertrafen den Vorjahreswert. Die regionalen EOS Gesellschaften behaupteten sich damit erneut als führende Anbieter für Forderungskäufe. Vor allem Frankreich stach trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds heraus und tätigte deutlich stärkere Investitionen sowohl in immobilienbesicherte als auch in unbesicherte Portfolios. Auch Belgien und Spanien konnten die Investitionstätigkeiten weiter steigern. So beträgt beispielsweise der Nominalwert eines 47.000 Forderungen umfassenden Pakets, das EOS Aremas in Belgien der bpost bank abgekauft hat, 36 Millionen Euro.

    „Die EOS Gruppe ist in Westeuropa sehr gut positioniert. Durch unser Know-how und die langjährige Erfahrung, insbesondere in den Bereichen Banken und Telekommunikation, sind wir ein bevorzugter strategischer Partner für unsere Kunden“, kommentiert Dr. Andreas Witzig, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für die Regionen Westeuropa sowie Nordamerika. „Wir investieren massiv in Big Data und Analytics und helfen beim Lösen der Probleme rund um NPLs. Trotz der Corona-Krise, die vor allem Frankreich und Spanien hart getroffen hat, bleiben wir ein verlässlicher Partner im Bereich Treuhandinkasso und Forderungskauf“, bestätigt Witzig.

    Weitere Kennzahlen finden Sie in unserem Online-Geschäftsbericht.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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  • Hamburg, 2. Juli 2020 – Euler Hermes Rating, eine der führenden Ratingagenturen Europas, hat die Bonität der EOS Holding erneut mit der Note A ausgezeichnet. Bereits zum 16. Mal in Folge konnte EOS die Prüfer durch ein sehr hohes, stabiles Ertragsniveau und eine sehr gute Kapitalstruktur überzeugen. Im Ratingurteil wird vor allem die langjährige Erfahrung in der Bewertung, dem Erwerb und der Bearbeitung notleidender Forderungen sowie die Marktführerschaft in Deutschland und die starke Marktposition in Europa hervorgehoben.

    Das schafft Vertrauen: Trotz Corona-Krise bewertet Euler Hermes das Finanzrisiko von EOS als gering. Kurz- und mittelfristig könne es zwar Umsatz- und Ergebniseinbussen geben, auf lange Sicht rechnen die Prüfer aber wieder mit einem guten bis sehr guten Ertragsniveau.

    Nachhaltige Investments in substanzieller Grössenordnung

    In den vergangenen Jahren hat EOS systematisch seine Aktivitäten als  Finanzinvestor verstärkt und etablierte sich in einigen Ländern als Marktführer beim Kauf von Forderungspaketen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 investierte das Unternehmen 651,3 Millionen Euro in unbesicherte und besicherte Forderungen sowie Immobilien.

    „Auch in den nächsten Jahren wollen wir in substanzieller Grössenordnung und nachhaltig in Forderungspakete investieren“, betont Justus Hecking-Veltman, Chief Financial Officer der EOS Gruppe. „Dabei ist uns die Risikostreuung über mehrere Länder hinweg sehr wichtig. Allerdings gewinnen wir mit unseren Preismodellen nicht jedes Portfolio. In bestimmten Märkten gelingt uns das phasenweise auch mal längere Zeit nicht. Dennoch halten wir an unserer Handschrift fest, denn sie macht uns zu einem stabilen, solide wirtschaftenden und verlässlichen Unternehmen – auch in Zukunft.“

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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  • Die Ausbreitung des Corona-Virus dominiert nicht nur die Medienberichterstattung und die Dialoge in- und ausserhalb der Büroräumlichkeiten, sondern den gesamten Alltag. Mit Rücksicht auf die besondere Lage haben wir wegweisende Vorkehrungen getroffen, um die Gesundheit unserer Mitarbeitenden, Kunden und Partner zu schützen. Unsere Vorkehrungen berücksichtigen die eidgenössischen und kantonalen Richtlinien und sehen in bestimmten Bereichen strengere Sicherheitsmassnahmen vor.

    Der von EOS Schweiz erarbeitete Massnahmenplan ist darauf angelegt, dass

    1. die betrieblichen Tätigkeiten aufrecht erhalten werden,
    2. die meisten der Mitarbeitenden ihre Arbeit im Home Office-Modus absolvieren können und
    3. vereinbarte Termine verschoben oder anderweitig (beispielsweise mittels Telefon- oder Videokonferenz) durchgeführt werden.

    Wir setzen alles daran, Ihnen wie bis anhin den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Gleichwohl könnten allenfalls etwas längere Warte- und Antwortzeiten entstehen, um Ihren Anliegen und Anfragen nachzukommen. Selbstverständlich werden sämtliche zentralen Funktionalitäten fortgesetzt, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit wie bislang zu garantieren.

    Wir sind fest davon überzeugt, dass in einer solchen Ausnahmesituation der Schutz der Gesundheit vor wirtschaftlichen Motiven Vorrang hat. Wir sind als Gesellschaft insgesamt aufgefordert, die nötigen Sicherheitsmassnahmen solidarisch mitzutragen.

    «Haben Sie Fragen?»
    Dann wenden Sie sich bitte an einen der nebenstehenden Kontakte.

     

    Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen, das Sie uns entgegen bringen.

    Alex Schneider
    Managing Director    

    Basil Schneuwly
    Director Marketing & Communication

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    • Über die Hälfte der Schweizer Unternehmen hält Cyber Security für ein Topthema im Forderungsmanagement der nächsten Jahre – nicht mal jedes vierte praktiziert bereits aktive Massnahmen
    • Klassische Zahlungsmethoden dominieren nach wie vor, die digitalen Optionen holen nur wenig auf
    • Jede fünzigste Rechnung wird nie bezahlt – Milliardenschäden für die Wirtschaft

    Kloten, 14. November 2019 – Angesichts immer neuer Nachrichten über gehackte Konten und erbeutete Passwörter erstaunt dieses Ergebnis: Ausgerechnet im sensiblen Finanzbereich steht das Thema Cyber Security auch in Schweizer Unternehmen nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2019 des Finanzdienstleisters EOS in 17 europäischen Ländern. Danach rechnen zwar 54 Prozent der Schweizer Finanzentscheider damit, dass Cyber Security in den kommenden beiden Jahren ein Trendthema im Forderungsmanagement sein wird und sind damit sensibilisierter als ihre Kollegen in Deutschland (nur 35%; europaweit 49%). Bedenklich:

    Erst 23 Prozent der Finanz-Entscheider in der Schweiz beschäftigen sich heute überhaupt mit diesem Thema. Der Anteil bisher noch passiver Unternehmen im Umgang mit Cyber Security im Forderungsmanagement ist hierzulande sogar am grössten in ganz Europa! 31% der befragten Finanzentscheider stimmen zwar zu, dass Cyber Security ein wichtiges Thema ist, praktizieren im eigenen Unternehmen aber noch keine spezifischen Massnahmen. Etwas besser sieht es beim Datenschutz aus. Da geben 66 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen entsprechende Massnahmen ergriffen habe.

    Cyber Security ist mehr als nur Datenschutz

    Europaweit führend ist Dänemark, in Sachen Datenschutzmassnahmen (81% der Unternehmen) wie auch hinsichtlich Cyber Security, das fast drei Viertel der Unternehmen aktiv angehen. Der Schutz personenbezogener Daten ist ein wichtiger Teil der Sicherheit auch von Zahlungsdaten. „Cyber Security ist allerdings ein weit grösseres Feld als Datenschutz“, weiss Gunnar Woitack, Chief Information Security Officer (CISO) der EOS Gruppe. „Hier geht es auch darum, Mitarbeiter für Gefahren, die zum Beispiel von Schadsoftware ausgehen, zu sensibilisieren und klare Sicherheitsprozesse im Unternehmen zu etablieren. Das ausser Acht zu lassen, ist fahrlässig und kann zu hohen wirtschaftlichen Schäden führen. Nach meiner Einschätzung besteht hier in vielen Unternehmen noch massiver Investitionsbedarf.“ Um die grösstmögliche Datensicherheit zu gewährleisten, sollten Unternehmen beispielsweise regelmässig spezialisierte Hacker mit sogenannten Penetrations-Tests beauftragen: Sie suchen dabei die Systeme nach Schlupflöchern ab, damit diese geschlossen werden können. „Wir tun das regelmässig für die mehr als 60 EOS Unternehmen in 26 Ländern“, sagt Woitack.

    Dominanz der klassischen Zahlungswege unangetastet

    Die Schweiz – wie auch Europa – zahlt immer noch gerne konventionell. Der Kauf auf Rechnung sowie die Überweisung gehören mit über achtzig Prozent zu den am häufigsten angebotenen Zahlungsarten.

    Moderne digitale Payment-Methoden haben im Vergleich zum Vorjahr nur wenig aufholen können. Die Möglichkeit, mit Online-Überweisung via Drittanbieter zu bezahlen, ist bei den befragten Unternehmen sogar leicht zurückgegangen auf 26%. Etwas Boden gut gemacht haben die Zahlungsmethoden Mobile Payment (7%) oder eWallets (5%). Europaweit liegt beim Mobile Payment ebenfalls Dänemark vorne, 28% der Unternehmen bieten diese Option an. Deutschland ist in der Sparte E-Wallets führend, fast jedes siebte befragte Unternehmen lässt solche digitalen Zahlungen zu.

    Grundsätzliche Zahlungsbereitschaft unverändert

    Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft der Schweizer Kunden ist mit 82% pünktlich bezahlter Rechnungen im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben, ebenso der Anteil an verspätet, aber doch noch bezahlten Rechnungen. Komplette Zahlungsaufälle müssen die Unternehmen bei immerhin 2% aller Forderungen hinnehmen – insgesamt rund 11 Milliarden Schweizer Franken gehen so der Schweizer Wirtschaft jährlich verloren.

    Über die repräsentative EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2019

    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar befragte EOS 3.400 Unternehmen in 17 europäischen Ländern via Telefoninterviews zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen (mit je mehr als fünf Millionen Euro Jahresumsatz) aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn beantworteten im Frühjahr 2019 Fragen zu eigenen Zahlungserfahrungen sowie zu aktuellen Themen im Risiko- und Forderungsmanagement. Die jährlich stattfindende Studie wurde von EOS bereits zum zwölften Mal durchgeführt.

    Die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Als Experte bei der Bewertung und Bearbeitung von Forderungen setzt EOS auf neue Technologien, um seinen rund 20.000 Kundinnen und Kunden in 26 Ländern finanzielle Sicherheit durch smarte Services zu bieten. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing.

    In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit knapp 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, der Immobiliensektor, Distanzhandel und E-Commerce sowie Institutionen der öffentlichen Hand.

    Weitere Informationen: www.eos-solutions.com

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    • Neue Höchstwerte bei Umsatz und EBITDA
    • Starkes Investment in Forderungskäufe: Weiterentwicklung zum globalen Finanzinvestor

    Kloten, 19. Juli 2019 – Die EOS Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19 um 2,3 Prozent auf 813,7 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs auf 283,6 Millionen Euro. Der internationale Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen, der zur Otto Group gehört, konnte damit bei beiden Kennzahlen einen neuen Höchstwert verbuchen. Einer der Hauptgründe für die positive Entwicklung war das grosse Investment in den Kauf unbesicherter und besicherter Forderungsportfolios: Im vergangenen Geschäftsjahr hat EOS 668 Millionen Euro in Forderungen und Immobilien investiert und entwickelt sich immer mehr zu einem globalen Finanzinvestor.

    Einen Überblick der wichtigsten Kennzahlen finden Sie auch in unserem 
    Online-Geschäftsbericht.

    Grosses Investment in Forderungskäufe wird fortgesetzt

    „Ich freue mich über ein äusserst zufriedenstellendes Geschäftsjahr“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe. „Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis haben wir wieder ein hervorragendes Niveau erreicht. Trotz einer Geschäftsjahresharmonisierung im Vorjahr* konnten wir den Umsatz der EOS Gruppe steigern. Das ist ein klares Zeichen für unsere nachhaltige Geschäftsentwicklung“, so Engberding. „Neben dem unbesicherten Forderungskauf werden wir das immobilienbesicherte Geschäft deutlich ausbauen. Mit unseren datengetriebenen Technologien können wir Forderungen optimal bewerten und bearbeiten – die perfekte Basis, um weiterhin stark in weltweite Forderungskäufe zu investieren.“

    * Im Berichtszeitraum 2017/18 waren rund 30 EOS Unternehmen mit 14 statt zwölf Monaten in den Konzernabschluss eingegangen.

    Zur EOS Gruppe gehören mehr als 60 Unternehmen in 26 Ländern, der Konzern beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeitende. Seinen rund 20.000 Kunden bietet EOS über ein Partnernetzwerk smarte Services in 180 Ländern weltweit.

    Wachstum in Westeuropa inklusive Schweiz

    In Westeuropa konnte EOS seinen Umsatz, bereinigt um einen Sondereffekt, steigern. „Einer der Gründe für unsere erfreuliche Entwicklung in dieser Region waren die verstärkten Investitionen in Forderungskäufe“, kommentiert Andreas Witzig, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für die Regionen Westeuropa und Nordamerika. „So konnten wir zum Beispiel in Frankreich ein Portfolio des Immobilienfinanzierers Crédit Immobilier de France mit einem Nennwert von 125 Millionen Euro erwerben. Auch in Österreich und der Schweiz lagen wir mit den Investitionen in notleidende Forderungen klar, in Belgien leicht über dem geplanten Volumen.“ EOS Schweiz hat die Leistungen im Bereich Forderungskauf stark ausgebaut und konnte im Berichtsjahr grössere Forderungspakete gegen namhafte Mitbewerber gewinnen. 

    Mehr zum EOS Geschäftsjahr.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Als Experte bei der Bewertung und Bearbeitung von Forderungen setzt EOS auf neue Technologien, um seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern finanzielle Sicherheit durch smarte Services zu bieten. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS gehört zur Otto Group.

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  • Jedes sechste Unternehmen ist durch Zahlungsverzug und Zahlungsausfall in der Existenz bedroht – Preisaufschläge, Personalabbau und Investitionsverzicht sind Gegenmassnahmen 

    Kloten, 7. November 2018 – Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft der Schweizer Kunden hat sich zwar im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt verbessert (2018: 2 Prozent Zahlungsausfälle, 2017: 3 Prozent). Hingegen lassen sich die Kunden mehr Zeit für die Zahlung, bereits jede sechste Rechnung wird verspätetet bezahlt (2018: Verzug bei 16 Prozent der Forderungen, 2017: 15 Prozent). 

    Welche Bedeutung der rechtzeitigen Zahlung von Forderungen beikommt, zeigen die Folgen von Verzug und Ausfällen für die Liquidität und die Kapitalkraft der betroffenen Unternehmen. Fast jedes vierte Unternehmen versucht mit Personalabbau und Einstellungsstopp (24%) sowie Preisaufschlägen (23%) den finanziellen Schaden aufzufangen. Eine weitere häufige Massnahme ist der Verzicht auf Investitionen (13% der Unternehmen). Verspätete Zahlungen oder gar das Nichtbegleichen einer Schuld löst also einen klassischen Boomerang-Effekt aus, der die gesamte Gesellschaft trifft. 

    42 Prozent der Schweizer Unternehmen arbeiten regelmässig mit Inkassounternehmen zusammen. Vergangenes Jahr führten die Inkasso-Profis sieben Prozent der Unternehmensumsätze zurück, eine Verbesserung ebenfalls um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. Dies sind Ergebnisse aus der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2018.

    Modern bezahlen: Bei 31 Prozent der Unternehmen möglich

    Die Schweiz – wie auch Europa – zahlt immer noch gerne konventionell. Unternehmen kommen somit dem Wunsch ihrer Kundinnen und Kunden nach, wenn sie weiterhin herkömmliche Zahlungsmethoden anbieten. Der Kauf auf Rechnung sowie die Überweisung gehören mit über achtzig Prozent zu den am häufigsten angebotenen Zahlungsarten. Mit deutlichem Abstand folgen weitere Zahlungsklassiker wie die Vorauszahlung (45%), das Lastschriftverfahren (44%), die Barzahlung (39%) und Zahlungen per Kredit- oder Debit/EC-Karte (36% und 33%). Auch die Ratenzahlung ist nach wie vor bei mehr als einem Drittel der Unternehmen möglich (36%).

    Dominanz der klassischen Zahlungswege unangetastet 
    Moderne digitale Payment-Methoden sind noch nicht sehr verbreitet. Nur die Online-Überweisung via Drittanbieter (wie z.B. Twint, Paypal u.a.) holt allmählich auf; 28% der Unternehmen bieten diese Zahlungsmethode an. Es dürfte sich dabei hauptsächlich um Anbieter von Online- und Offline-Shops mit hohen Volumen an Klein-Käufen handeln. Mit 3 bis 5 % Verbreitung noch völlig unbedeutend sind die Zahlung per Mobile Payment oder eWallets. Kryptowährungen sind in aller Munde, aber gerade mal ein Prozent bieten entsprechende Zahlungsoptionen. Übrigens schneidet die Schweiz diesbezüglich nicht besser ab als die europäischen Länder.

    Alle Schweizer Ergebnisse der Studie als Infografiken auf der Website von EOS Schweiz: https://ch.eos-solutions.com/press/infographics.html

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  • Am 27. Dezember 2017 ist in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel erschienen, gemäss dem ein Datendiebstahl auf der Kundenplattform Debidirect stattgefunden haben soll. Dies können wir nicht bestätigen und wir haben auch keine Information über die angeblich gestohlenen Daten.

    Unseren Auskunftspflichten aus dem Datenschutzgesetz kommen wir selbstverständlich nach. Wenn Sie wissen möchten, ob Daten von Ihnen auf der Plattform Debidirect gespeichert wurden und somit von dem mutmasslichen Datendiebstahl  betroffen sein könnten, stellen Sie bitte ein Auskunftsbegehren an folgende Adresse:

    EOS Schweiz AG 
    Datenschutzbeauftragter 
    Flughafenstrasse 90 
    CH-8302 Kloten.

    Damit wir Ihrem Auskunftsbegehren entsprechen können, bitten wir Sie, uns die Kopie eines gültigen Personalausweises (insbesondere Identitätskarte, Pass, Führerschein) beizulegen.

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  • Hamburg. Nine out of ten Germans feel bad if they cannot repay their debts. What is more, they feel much more obliged to pay back debts to relatives and friends than to an online retailer, for example. Just three percent of those polled would settle their bills with online sellers first. The 'EOS Debt Survey' 2017 shows that there are great discrepancies in the way Russians and US Americans feel about debt. In a representative online survey, financial services provider EOS and social research institute forsa compared the attitudes to debt of people in Germany, Russia and the USA.

    Little sense of obligation to repay online shopping debts
    29 per cent of Germans feel the strongest obligation to pay back debt to relatives, 28 per cent to friends or colleagues, and 26 per cent to a bank. Only six per cent feel the same kind of obligation towards a bricks-and-mortar store or service provider, and as little as 3 per cent towards online shops. 39 per cent of Germans would pay debts from internet shopping last. 'Especially in the context of Christmas trading, this is an important insight for retailers that sell their products online. It is therefore recommended that they establish a personal relationship as close as possible with the buyer, to keep the number of payment defaults to a minimum,' says Klaus Engberding, CEO of the EOS Group.

    'Personal debts' are an emotional burden
    At the same time, 91 per cent of Germans feel bad if they cannot settle debts. 'For Germans, finances are a very personal matter, so they generally find debts to be a burden. From our own experience, however, we also know that they generally try very hard to find a solution, if on occasion they don't have enough money to pay back debts,' says Klaus Engberding about the results of the EOS Debt Survey 2017.

    Different countries, different attitudes to debt
    Unlike Germans, only around three-quarters of people in Russia and the USA feel bad if they cannot pay back their debts. In those countries, the sense of obligation towards creditors known personally to the debtor is also lower: For example, 60 per cent of Russians and 48 per cent of US Americans would pay back debts to a bank first. In Russia only 13 per cent of people and in the USA 18 per cent have the strongest sense of obligation to pay back debts to relatives, on the other hand.


    About the ‘EOS Debt Survey’ 2017
    On behalf of the EOS Group, independent market and social research institute forsa conducted a survey of adults in three countries from 17 August till 4 September 2017. In online interviews, 2,017 people in Germany and 1,005 each in the USA and Russia were asked about their personal attitude to debt, their handling of debt and their own financial status. The results are representative of internet users aged between 18 and 69 in the respective country. In the survey, people are referred to as having debts if they are currently paying back one or several instalment loans, leasing agreements or a mortgage. Further results of the survey are available online at www.eos-solutions.com/debt-survey-2017.
     

    The EOS Group
    The EOS Group is one of the leading international providers of customised financial services. Its main focus is on receivables management covering three key business segments: fiduciary collection, debt purchase and business process outsourcing. With around 7,000 employees and more than 55 subsidiaries, EOS offers some 20,000 clients in 26 countries around the world financial security with tailored services in the B2C and B2B segments. Being connected to an international network of partner companies, the EOS Group has access to resources in more than 180 countries. Its key target sectors are banking, utilities and telecommunications, along with the public sector, real estate, mail order and e-commerce. For more information please visit: www.eos-solutions.com.

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