Our year in numbers.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des EOS Konzerns lag im Geschäftsjahr 2017/18 mit 271,5 Millionen Euro sehr deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch der Umsatz fiel mit 795 Millionen Euro deutlich höher aus als im vergangenen Berichtsjahr.

Annual Report
Die Unternehmen der EOS Gruppe sind in 26 Ländern vertreten.
Über ein internationales Netzwerk von Tochter- und Partnerunternehmen bietet EOS Dienstleitungen in mehr als 180 Ländern an.
Im internationalen Inkasso klärt EOS 95% aller bezahlten Fälle aussergerichtlich.
Mehr als 60 Tochterunternehmen betreuen rund 20.000 Kunden weltweit.

Umsatz nach Regionen.

Im Geschäftsjahr 2017/18 lag der Umsatz des EOS Konzerns mit einem Plus von 19,8 Prozent deutlich über dem Vorjahr. Vor allem Westeuropa sorgte massgeblich für das Umsatzwachstum. Auch die Region Osteuropa sowie Deutschland steigerten ihren Umsatz erheblich. Da das Geschäftsjahr im Gesamtkonzern auf den 28. Februar harmonisiert wurde, zahlten 30 Gesellschaften in West- und Osteuropa mit 14 Monaten auf den Umsatz ein.

In Nordamerika war der Umsatz rückläufig. Brasilien trug aufgrund des Verkaufs der Gesellschaft Hoepers Recuperadora de Crédito im vorangegangenen Berichtsjahr nicht mehr zum Umsatz bei.

Konzernumsatz nach Regionen.

Deutschland bleibt mit einem Anteil von 41,2 Prozent am Konzernumsatz der wichtigste regionale Markt. West- und Osteuropa haben ihre Umsatzanteile deutlich ausgebaut.

Umsatzentwicklung.

Erfreuliche Steigerung: Der EOS Konzern hat das Umsatzniveau seit 2014/15 kontinuierlich gesteigert. Es lag zum Ende des Geschäftsjahrs 2017/18 bei 795 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist in den vergangenen vier Berichtsjahren ebenfalls konstant angewachsen.

Gewinn- und Verlust-Rechnung (Kurzfassung).

Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte der EOS Konzern einen Jahresüberschuss von 237,6 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse stiegen um 19,8 Prozent. Die Steigerung erklärt sich vor allem durch erhöhte Rückflüsse aus deutlich gestiegenen Investitionen in Forderungspakete aus dem Berichts- und dem Vorjahr. Ausserdem trugen die im vorangegangenen Jahr erworbenen Gesellschaften der Contentia Gruppe erstmals ganzjährig zum Umsatz bei. Die betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 128,7 Millionen Euro gestiegen. Der Personal­aufwand liegt bei nahezu konstanter Mitarbeiterzahl um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dies ist vor allem durch die Stichtagsumstellung in vielen west- und osteuropäischen EOS Gesellschaften begründet.

Vermögenslage.

Das Gesamtvermögen des EOS Konzerns ist im zurückliegenden Berichtsjahr um 228 Millionen Euro auf 1,75 Milliarden Euro gestiegen. Der deutliche Zuwachs ist durch den Buchwert der angekauften Portfolios zu erklären. Darunter fallen besicherte und unbesicherte Forde­rungs­pakete sowie angekaufte und zu restrukturierende Immobilien. Insgesamt erhöhte sich deren Buchwert im Berichtsjahr um 331,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Eigenkapital und Finanzierung.

Nach einem Rückgang im Vorjahr erhöhte sich die Eigenkapitalquote des EOS Konzerns im Geschäftsjahr 2017/18 auf 29,9 Prozent. Sie ist damit für einen Finanzdienstleistungskonzern weiterhin als sehr solide zu bewerten. Das erwirtschaftete Eigenkapital stieg aufgrund eines sehr guten Geschäftsjahresergebnisses. Der erhöhte Finanzierungsbedarf ist durch die getätigten hohen Investitionen begründet. Er wurde insbesondere durch die Darlehens­aufnahme beim Gesellschafter und bei Kreditinstituten gedeckt. Die Fremdverschuldung bei Kreditinstituten hat der EOS Konzern leicht reduziert. Der überwiegende Teil dieser Finanzierungen hat eine kurze Laufzeit.

Mitarbeiterentwickung.

Die Zahl der Mitarbeiter des EOS Konzerns ist im Geschäftsjahr 2017/18 leicht angestiegen. Sie belief sich zum Berichtsjahresende weltweit auf 7.441 Köpfe. In Westeuropa hat sich die Zahl vor allem durch die neu in den Konzern hinzugekommenen Mitarbeiter der Contentia Gruppe erhöht. Auch in Ungarn und Polen hat der Konzern seinen Personalbestand aufgestockt. In Deutschland kamen die Mitarbeiter der im zurückliegenden Geschäftsjahr neu gegründeten Gesellschaft EOS Health IT hinzu.

Investitionen nach Regionen.

Im Geschäftsjahr 2017/18 hat der EOS Konzern insgesamt 489,2 Millionen Euro in Forderungskäufe und Gebäude investiert. Die höchsten Investitionen tätigte er in der Region Osteuropa. Mit Inkasso 4.0 kauft der EOS Konzern Assets in Ländern, in denen er nicht mit einer eigenen Gesellschaft vertreten ist. Partner­unternehmen bearbeiten diese dann.

Investitionen in unbesicherte Forderungen.

Der EOS Konzern hat im Geschäftsjahr 2017/18 in den Ankauf unbesicherter Forderungen 370 Millionen Euro investiert. Inkasso 4.0 bezeichnet Investitionen, die der Konzern in Ländern tätigt, in denen er keine eigene Gesellschaft unterhält. Das Servicing übernehmen Partnerunternehmen.

Investitionen in besicherte Forderungen und Immobilien.

Die Investitionen des EOS Konzerns in besicherte Forderungen und Immobilien beliefen sich im Geschäftsjahr 2017/18 auf 119,1 Millionen Euro. Der Löwenanteil dieser Investitionen entfiel auf die Region Osteuropa. Auch in Deutschland tätigte der Konzern hohe Akquisitionen.

Rating: 14 Mal Note A.

Zum 14. Mal in Folge hat die Euler Hermes Rating die EOS Holding mit der Ratingnote A ausgezeichnet. Bei der diesjährigen Bewertung der Bonität des Konzerns attestierten die Prüfer EOS damit weiterhin ein geringes Finanzrisiko. Gründe sind unter anderem das über Jahre erzielte hohe Ertragsniveau sowie die sehr gute Eigenkapitalausstattung und Entschuldungsfähigkeit.

Besonders positiv bewertete Euler Hermes die langjährige Erfahrung bei der Bewertung, dem Erwerb und der Verwertung von notleidenden Forderungen, die starke Marktposition in Deutschland sowie die gute Präsenz in West- und Osteuropa.

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