EOS Tech Lab: Weil wir unser Know-how am liebsten teilen.

Wenn ein begehrter IT-Trainer ins Haus kommt, warum die Veranstaltung dann nicht auch für Externe öffnen und EOS so als spannenden Arbeitgeber für Fachkräfte positionieren? Nach dieser Idee entstand das EOS Tech Lab. Jetzt soll es in Serie gehen.

  • Software-Profi Guus van Weelden vermittelte beim EOS Tech Lab Fachwissen zum Open-Source-System Kubernetes.
  • Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernten in Teams die wichtigsten Befehle, Anweisungen und Konzepte.
  • Mit dem Format will sich EOS als Unternehmen für IT-Fachkräfte positionieren.

Wenn die Kolleginnen und Kollegen jemandem ihren Job erklären, kommen erfahrungsgemäss immer dieselben Fragen. Nein, wir programmieren keine Software, die extra hohe Mahnkosten erhebt, um von den Zinsen Partys zu feiern. Nein, wir filzen auch nicht automatisch Profile in den sozialen Medien. Und nein, es steht auch niemand mit einem Baseballschläger vor Haustüren und sammelt Geld ein.

Yildirim Karal und Roland Kärcher von EOS Technology Solutions kennen die Vorurteile über ihren Arbeitgeber. Krude Vorstellungen und Missverständnisse räumen die beiden daher schnell aus; auch beim Auftaktabend des EOS Tech Labs, einer neuen Eventreihe, mit der sich EOS für IT-Entwickler öffnet. „Die meisten hatten keine richtige Vorstellung davon, was wir bei EOS Technology Solutions machen“, sagt Karal, Teamleiter Softwarearchitektur. „Das wollten wir mit dem Tech Lab ändern.“

Das erste Tech Lab war ein zweitägiger Workshop zu einem aktuellen Thema der IT-Community: Kubernetes, ein noch junges, aber zukunftsweisendes Open-Source-System, mit dem sich der Aufbau von komplexen Softwaresystemen automatisieren lässt.

EOS Tech Lab: Mit einem neuen Format platziert sich EOS als Arbeitgeber für IT-Fachkräfte.

Der Open-Source-Community etwas zurückgeben.

Den Workshop hatten Karal und seine Kollegen auf der Entwicklerkonferenz code.talks in Hamburg beworben. „Das Interesse war erfreulich gross“, sagt der Softwareentwickler. Die 20 Plätze für Externe seien schnell ausgebucht gewesen. „Unsere Gäste wollten wirklich wissen, was bei uns läuft“, sagt er. Ein gutes Gefühl für die Premiere. 

Auch, weil EOS einen gefragten Experten als Workshop-Leiter gewinnen konnte: den Kubernetes-Coach und Softwareentwickler Guus van Weelden vom Hamburger Start-up Loodse. „So konnten wir drei Dinge unter einen Hut bringen“, sagt Karal. „Zum einen unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kubernetes schulen, zum anderen der Open-Source-Community etwas wiedergeben – und uns darüber hinaus für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber als Arbeitgeber präsentieren.“ 

Kurz- wie langfristig ein wichtiges Thema. Schliesslich sucht EOS Technology Solutions immer gute Leute. „Bedarf ist da für rund 70 bis 80 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt der Teamleiter. Bei vielfältiger Arbeit. „Big Data, Datenschutz, sensible Branche – und eine Veränderung der Organisation hin zu modernsten Softwaresystemen.“

Kubernetes in Kürze.

Erst 2015 veröffentlicht, ist das Open-Source-System Kubernetes nicht mehr aus der IT wegzudenken. Entwickelt von Google-Programmierern gehört es mittlerweile einer Stiftung, der Cloud Native Computing Foundation. Der Erfolg des Systems beruht auf dem IT-Konzept der Container. Eine Software-Anwendung und alle zu ihrer Ausführung nötigen Dateien werden dabei in ein handliches Code-Paket verpackt. Das erleichtert die Installation und den Betrieb von Cloud-Diensten. Sowohl die führende Inkassosoftware Fidibus 2 als auch die neue Software Best Next Inkasso von EOS in Deutschland verwenden dieses Prinzip. Kubernetes automatisiert dabei viele Vorgänge, die bisher per Hand erfolgen mussten – das spart Zeit und Arbeitsaufwand. IT-Expertinnen und -Experten sprechen auch von einer Orchestrierungslösung. Mehr Informationen über Kubernetes gibt es hier

EOS Prinzip „Share your knowledge“ weiter gedacht.

Was es bewirken kann, das EOS Prinzip „Share your knowledge“ auch nach aussen zu leben, zeigt ein Beispiel, von dem Karals Kollege Roland Kärcher berichtet. „Ein Ex-Kollege von mir hat auch teilgenommen. Der hätte es vorher nicht in Erwägung gezogen, sich bei EOS zu bewerben. Jetzt schon.“ Er selbst habe zwar schon zuvor von seinen guten Arbeitsbedingungen und spannenden Aufgaben erzählt, sagt Kärcher. „Aber das waren Worte. Wenn du es zeigen kannst, ist das noch einmal etwas ganz anderes.“ 

Viele Entwicklerinnen und Entwickler seien Individualisten, sagt Kärcher. Umso mehr habe es ihn überrascht, wie sehr ihm der Schulungsteil des Workshops gefallen habe. Neben dem Wissen darüber, wie man anfängt, ein Kubernetes-Cluster zu programmieren, habe er vor allem Motivation mitgenommen, sich mit dem Thema tiefer zu beschäftigen: „Der Trainer hat uns gezeigt: Es ist machbar, das zu beherrschen.“

Fest steht jedenfalls jetzt schon, dass EOS auch bei der nächsten code.talks dabei ist. „Wir planen einen etwas grösseren Stand als im letzten Jahr und dieses Mal auch einen eigenen Speaker-Beitrag“, sagt Karal. „Und sehr wahrscheinlich organisieren wir auch dieses Jahr wieder ein Tech Lab. Ich fände es klasse, wenn wir das jetzt jedes Jahr machen würden.“

Bei EOS Tech Lab erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sie mit Kubernetes schneller Cloud-Anwendungen aufsetzen können.

Interesse an mehr Informationen zum Tech Lab oder EOS als Arbeitgeber? Sprechen Sie uns an.

Photo Credits: EOS (2), Willie B. Thomas / DigitalVision / Getty Images

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